So durch die Ameisen gestaerkt, haetten wir sicher wieder auf den hoechsten Baum des Dschungels klettern koennen, aber am Nachmittag ging es ruhiger weiter. Noch weiter im Dschungel drin gab es eine Lagune, in der wir – Ueberraschung! – wieder nass wurden. Aber nicht nur vom Spritzwasser des Wasserfalls, der kraftvoll in das Becken brauste, sondern wie die Fische wieder ganz bis auf die Graeten. Ich wuerde wetten, beim Abendessen haben einige unserer Worte schon mehr nach “blubb” geklungen!
So einen Fischmut mussten wir auch beweisen, um ueberhaupt in das sprudelnde Wasser rein zu kommen. Die Kraft des Wasserfalls hatte in den Stein so ein tiefes Loch rein gehauen, dass die Lagune etwa 3 m unter der Klippe floss, auf der wir standen und von der wir frueher oder spaeter springen mussten. (Okay, es gab auch einen leichteren Weg, aber der war ‘uncool’!
) Na, aber nach dem Ameisenmut, den wir uns vorher angegessen hatten war das natuerlich auch kein Problem!
Wert war es den Sprung auf jeden Fall! Mitten im Dschungel nur die Lagune als blaue Oase im Gruen, der rauschende Wasserfall, strahlender Sonnenschein…und ich mittendrin!
Nach dem “Sprung in die Entspannung” ging es auf dem Fluss – ¡nass! – weiter, aber diesmal mit Unterstuetzung von grossen Gummireifen. Beim sogenannten ‘Tubing’ werden mehrere traktorgrosse Reifen wie ein Floss aneinandergebungen, auf denen man – halb im Wasser, halb auf dem Reifen – mit der Stroemung schwimmt. Das ist so schon ganz lustig, aber noch cooler ist es, vom Reifen zu springen und alleine im Fluss zu treiben. Ohne Witz, das war eines der schoensten Dschungelerlebnisse. Ganz alleine entspannt im Fluss zu treiben, das Plaetschern direkt neben dem Ohr die Sonne im Gesicht und mich mich herum das Ufer mit dem unglaublichen Tropenwald dahinter.
Tja, und in all dem Enspannen hab ich auch noch was gelernt…ueber die Stromschnellen in Fluessen! Dass die durch Steinberge unter der Oberflaeche verursacht werden hab ich mir schonmal gedacht, aber hier konnte ich es ‘hautnah’ lernen… Zu neugierig bin ich immer zu den Stellen geschwommen, wo die meisten Wellen waren – noch mehr Action! Die habe ich auch bekommen. Zum einen hat mich die Stroemung umhergewirbelt (der gute Teil), aber zur gleich Zeit hab ich auch jeden einzelnen Stein gespuert. Danke, learning bei doing, das merk ich mir!
Das entspannte Geniessen ist eines der tollen Sachen am Schwimmen im Fluss, aber noch lustiger ist es, wenn nur kurz vor einem eine ‘deutsche Wikinger-Tours-Reisegruppe’ das gleiche macht – ahnungslose Touristen, die noch an Seeungeheuer im Fluss glauben und nichts von tauchenden anderen Reisenden ahnen, die einem Seeungeheuer gar nicht so unaehnlich sind……hahahaa! Da gibts demnaechst mehr zu!
ist ja der Wahnsinn, Triple X ist ne Pflaume gegen dich… gruß Sasha
Von: sasha am Februar 12, 2008
um 11:45 am